Meine Angebote

Seminare, Workshops & Vorträge

Zu folgenden Themen sind Seminare, Workshops, Vorträge oder auf Anfrage auch individuelle Prozessbegleitung möglich:

Begleitung von alkoholabhängigen Heimbewohnern

Die Pflege im Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung

Eines unserer Grundrechte, das „Recht auf Selbstbestimmung“ führt im speziellen Kontext „Heimbewohner mit Alkoholabhängigkeit“ im beruflichen Alltag bei Pflegepersonen häufig zu Gewissenskonflikten. Einerseits will man die professionelle pflegerische Versorgung der Bewohner gewährleisten, andererseits besteht der Anspruch, dabei nicht in deren persönliche Grundrechte einzugreifen. Das Team empfindet hier die Pflege oft als Gratwanderung und es entsteht in der Folge ein Spannungsfeld zwischen dem, was die Heimbewohner wünschen und dem, was die Pflege als professionelle und vor allem zufriedenstellende Dienstleistung empfindet. Als Stationsleitung einer Pflegestation für Wohnungslose, sucht- und psychisch kranke Menschen kann ich viele Beispiele aus der Praxis einbringen.

In diesem Seminar/Workshop erhalten auch Sie die Möglichkeit, eigene Beispiele anzuführen, anhand welcher wir dann in der Gruppe Lösungen erarbeiten bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Impulse und Inspirationen dazu an.

Durch Perspektivenwechsel zum Erfolg

Auf vielen Stationen empfindet die Pflege eine kleine Anzahl der Bewohner als besonders schwierig und sieht sich im Umgang mit diesen überfordert. In solchen Fällen entsteht gerne eine einseitige Sichtweise, man sieht die zu Pflegenden nur noch als „Problemfall“: Der Bewohner lässt sich nicht waschen, sie verweigert Lagerungen, er wird gerne mal verbal oder auch körperlich aggressiv und es wird immer unangenehmer für die Pflege, diesem Menschen mit einer wertschätzenden Haltung zu begegnen.

Was kann die Pflege in solchen Fällen tun? Gibt es Auswege aus diesen eingefahren wirkenden Situationen? Kann man eine neue Beziehung zu diesen Bewohnern aufbauen? Worin ist dieses Verhalten der Bewohner begründet? Welchen Anteil hat das System, wenn es auf einer Station zu solchen Überlastungen kommt?

In diesem Seminar/Workshop erfahren Sie neue Denk- und Arbeitsweisen als Schlüssel zu einem gelungeneren Umgang mit Bewohnern bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Inspirationen und Impulse dazu an.

Die besondere Position/Situation der Stationsleitung

Wir alle kennen das Sprichwort: „Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst.“ Doch was bedeutet dies für eine Stationsleitung? Hat man in dieser Position tatsächlich solch einen Einfluss auf das Funktionieren eines Teams oder schiebt man die Verantwortung lieber auf die Pflegedienstleitung, Heimleitung, den als viel zu niedrig empfundenen Pflegeschlüssel oder generell auf das System? Was bedeutet Leitungsverantwortung?

Was macht eine gute Führung in der Pflege aus? Welche Bedeutung haben die Selbst-Führung und die Eigenverantwortung in diesem Kontext? Wie steht es mit unserer Reflexionsfähigkeit? Welchen Raum haben unsere MitarbeiterInnen für Individualität und Freude an der Arbeit? Wie kann man reagieren, wenn es im Team – aus welchen Gründen auch immer – plötzlich „schief“ läuft?

In diesem Seminar/Workshop erhalten Sie praktische Denk- und Arbeitsweisen bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Inspirationen und Impulse dazu an.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, aber nicht für das, was du denkst

Wer aus einem Pflegeteam kennt das nicht? Man hat noch am Vortag selbst eine Übergabe gemacht und erhält dann am nächsten Tag die Übergabe von einem Kollegen / einer Kollegin zum selben Vorfall, doch irgendwie ist die Botschaft eine andere? Man ist unzufrieden mit der Zusammenarbeit mit einer anderen Pflegeperson, traut sich jedoch – meist um der erhofften Harmonie willen – nicht, mit dieser in einen Diskurs zu gehen? Und wenn man es doch tut, wird man komplett missverstanden und statt einer Optimierung der Zusammenarbeit entsteht ein Graben zwischen dieser Person und einem selbst? Oder man erhält selbst ein Feedback und fühlt sich nur kritisiert, statt sich mit dem Inhalt auseinandersetzen zu können? Und wie wendet man sich am besten an seine Vorgesetzten, wenn man einen Änderungsvorschlag hat oder z.B. das Ausmaß der Stunden verändern möchte?

So gut wie nie können wir uns selbst aussuchen mit wem wir gemeinsam im Team sind. So kommen die verschiedensten Menschen mit den unterschiedlichsten Ansichten zusammen, um gemeinsam die gleiche Arbeit zu verrichten. Gerade im stationären Setting kommt noch hinzu, dass wir nicht täglich mit den gleichen Kollegen und Kolleginnen arbeiten, sondern auch hier immer wieder in neuen Konstellationen zusammenkommen, was dieses nochmals erschwert.

In diesem Seminar/Workshop erfahren Sie theoretische und praktische Denk- und Arbeitsweisen zur Optimierung der teaminternen Kommunikation bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Inspirationen und Impulse dazu an.

So kommen Sie zu mehr Selbstbestimmung und Gelassenheit!

Aus meiner Sicht hat sich in der Pflege ein übertriebenes Sicherheitsdenken entwickelt, dass wir uns oft nicht mehr trauen, etwas zu verändern. Allzu gerne halten wir an dem Gewohnten fest, auch wenn es nicht funktioniert. Wir haben Angst vor Vorgesetzten, vor den Angehörigen, vor der Heimanwaltschaft, vor Jobverlust, vor Fehlern, … diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen. Angst macht uns jedoch immer handlungsunfähig und verhindert logisches und leider oft auch menschliches Denken und Handeln.

Wie kommen wir raus aus dieser Angst?

Dazu gehört in jedem Fall Mut, Offenheit, Selbstreflexion und das Vertrauen in das eigene Empfinden, in die eigenen Fähigkeiten. Aufhören zu vergleichen und es allen recht machen zu wollen, denn jedes Teammitglied bringt etwas individuelles und besonderes mit ein. Raum schaffen für den Menschen hinter dem sogenannten „professionell Pflegenden“. Entscheidungen aus eigener Überzeugung treffen ohne Angst vor Konsequenzen bzw. ohne sich von möglichen Konsequenzen beeinflussen zu lassen. Den inneren Weg gehen und zu sich stehen. Kollegen nicht als Konkurrenten betrachten, sondern sich gegenseitig unterstützen und inspirieren. Und als besonders wichtig erachte ich die Eigenverantwortung und das selbständige Denken. Lassen wir es nicht zu, dass wir nur Ausführende sind, denn dann werden wir irgendwann abstumpfen und keine Freude mehr an unserer Tätigkeit empfinden.

In diesem Seminar/Workshop hören Sie unter anderem zahlreiche Beispiele aus der Praxis, was wirklich passiert, wenn man sich nicht von der Angst leiten lässt und gewinnen vielleicht die Erkenntnis, dass die Angst vor etwas meistens schlimmer ist als das, was tatsächlich rauskommt bzw. erhalten Sie in meinem Vortrag einige Impulse und Inspiration dazu.

Nur eine Illusion oder eine echte Chance?

In einer Zeit, in welcher in Österreich sämtliche Langzeitpflegeeinrichtungen händeringend um Personal werben und nicht selten unterbesetzt arbeiten, bis hin zur Schließung von Betten aufgrund nicht vorhandener Arbeitskräfte, habe ich seit 2017 noch nie einen Mangel an Personal erlebt.

Weder mussten wir unterbesetzt arbeiten noch jemanden einstellen, bei welchem unser Bauchgefühl dagegen protestierte. Jeder Mitarbeiter in unserem Team ist gewollt und mit gutem Gewissen aufgenommen worden.

Wer hofft, dass eine Lösung oder Verbesserung der aktuellen Situation eintritt, ohne die eigene Bereitschaft zur Veränderung, der kann sich diese Zeit mit mir gerne sparen. Wer jedoch bereit ist, an sich zu arbeiten, die momentane Lage (selbst)kritisch zu hinterfragen, und dazu bereit ist, einen Weg aus der gewohnten Routine zu finden, der wird erfolgreich feststellen, dass jeder kleine Schritt eine große Veränderung erzielen kann. Denn nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert. Und plötzlich ändert sich alles.

In meinem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach den Gründen gehen, warum Ihre Station nicht diesen Zulauf erlebt bzw. Ihnen im Vortrag Inspiration und Möglichkeiten anbieten, wie man aus dem Mangel rauskommen kann.

Finde die Perle im Praktikanten

Wenn man selbst als Pflegender auf einer Station arbeitet, hat man bereits beide Perspektiven kennengelernt: Die aus der Sicht des Schülers und die Sichtweise auf den Schüler als temporäres Teammitglied.

Wir haben es wohl alle erlebt, wie wir, als wir selbst noch Auszubildende waren, auf einer Station förmlich aufgeblüht sind und eine andere wiederum als sehr belastend empfanden. Oft spürten wir den Druck, eine positive Bewertung erhalten zu müssen, da sonst der Abschluss unserer Ausbildung gefährdet werden könnte. Dies hinderte uns vielmals daran, ehrliches Feedback zu geben. Viele von uns versuchten, dem zu entsprechen, was von der Station erwartet wurde, auch wenn man selbst eine andere Haltung, Meinung oder Wissen zu bestimmten Handlungs- und Arbeitsweisen in sich trug.

Und obwohl wir selbst auch zumeist diese negativen Erfahrungen gemacht haben, geben viele Kollegen diese erneut an die aktuellen Praktikanten weiter und tragen somit wiederum dazu bei, dass dieses zu einem negativen Erleben beim Schüler führt.

Doch ist es nicht unsere Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, zu bestärken, ihnen die Chance zu geben, das theoretisch erlernte in Praxiswissen umzusetzen? Liegt es nicht an uns, den Praktikanten einen Raum zu ermöglichen, sich selbst als die Pflegerin / den Pfleger zu erkennen, den man in sich trägt? In welcher Haltung begegnen wir den uns anvertrauten Schützlingen? Glauben wir, dass wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung alles besser wissen? Ist es nicht ein enormes Potential, das verloren geht, wenn wir ihnen nicht mit Offenheit begegnen? Der Blick eines Schülers auf eine Station mag oft sehr idealistisch sein und bei manchen Aussagen hat man das Gefühl, dass hier noch sehr viel Erfahrung fehlt. Trotzdem kann genau dieser frische neue Blick uns selbst wieder an etwas erinnern, was wir zu Beginn noch hatten und was in der Routine des Alltags verloren ging.

In diesem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen über den Weg der größtmöglichen Potentialentfaltung bei unseren Praktikanten reflektieren bzw. Ihnen im Vortrag Inspiration dazu anbieten.

Neue Wege in der Langzeitpflege

Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, jeden Bewerber und jeden Praktikanten zu fragen, was ihm auf Pflegestationen als negativ aufgefallen ist bzw. aus welchen Gründen man den vorherigen Arbeitsplatz verlassen möchte.

Mit den Jahren haben sich klar einige Favoriten herauskristallisiert, welche sehr mit meiner eigenen Wahrnehmung in Resonanz gehen. Unter anderem ging deutlich hervor, dass, je starrer eine Struktur eingefordert wird, je weniger Spielraum und Gestaltungsmöglichkeiten das Individuum selbst auf der Station hat, desto mehr Druck, Stagnation und Resignation empfindet der Mensch hinter der Pflegeperson.

Selbstverständlich kostet es Mut, Eigeninitiative und einen vorübergehenden Mehraufwand, das bisher gelebte System/Konstrukt auf seiner Station zu hinterfragen, es aufzubrechen und neue Arbeitsweisen zu schaffen. Doch langfristig gesehen könnte es zu weniger Arbeitsaufwand, mehr Arbeitsfreude und Sinnhaftigkeit für alle Beteiligten führen. Ein erstrebenswerter Mehrwert, aus meiner Sicht.

In diesem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen Ihre bisherigen Arbeitsweisen reflektieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie man fernab von den gewohnten Strukturen einen sinnvollen Pflegealltag gestalten kann bzw. Ihnen im Vortrag Impulse und Inspiration dazu anbieten.

Die Kommunikation zwischen der Pflege und den Angehörigen gestaltet sich teilweise als sehr schwierig, häufig werden Angehörige sogar als zusätzliche Belastung für die Pflege empfunden. Das Verhältnis ist oft angespannt und es scheint keine Besserung in Sicht, im Gegenteil. Die Fronten sind manchmal schon dermaßen verhärtet, dass kein Weg zueinander mehr möglich scheint. Man hört auch immer wieder von Angehörigen, welche die Pflegeeinrichtung verklagt haben, beziehungsweise mit dieser Maßnahme drohen.

Doch ist es tatsächlich in allen Fällen unumgänglich, dass es dermaßen eskaliert? Worin liegt der Ursprung dieser unglücklichen Entwicklungen? Sollte es nicht der Wunsch der Pflege und der Angehörigen sein, dass der Bewohner bestmöglich versorgt wird? Und – was heißt eigentlich „bestmöglich versorgt“? Kann es vielleicht sein, dass es hier verschiedene Wahrnehmungen gibt? Wie kann man es schaffen, ein gegenseitiges Verständnis zu erzielen, sodass man auf dieser Basis einen gemeinsamen, gangbaren Weg zu einer – im besten Falle – Partnerschaft findet? Es gibt bestimmt viele verschiedene Gründe und Ursachen, warum diese Thematik sich häufig dermaßen problematisch und schwierig gestaltet.

In diesem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen Ihre bisherigen Erlebnisse reflektieren und Möglichkeiten aufzeigen und mit Ihnen erarbeiten, wie man Angehörige besser verstehen und als Partner gewinnen kann bzw. Ihnen im Vortrag Impulse und Inspiration dazu anbieten.

nach meinem Konzept „Die Kunst der gelassenen Pflege“

Gerne komme ich persönlich als Prozessbegleiterin zu Ihnen, wenn Sie Interesse daran haben, in Anlehnung an mein mit meinem Team gelebtes, erfolgreiches Konzept zu arbeiten und Ihre Pflegestation/-einrichtung nach dieser Methode aufzubauen.

nach meinem Konzept „Die Kunst der gelassenen Pflege“

Gerne komme ich persönlich als Prozessbegleiterin zu Ihnen, wenn Sie Interesse daran haben, in Anlehnung an mein mit meinem Team gelebtes, erfolgreiches Konzept zu arbeiten und Ihre Pflegestation/-einrichtung nach dieser Methode umzustrukturieren.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, aber nicht für das, was du denkst.

Gerne komme ich persönlich als Prozessbegleiterin zu Ihnen, wenn es in Ihrem Team gewünscht ist, die Kommunikation untereinander zu verbessern und dadurch den Pflegealltag freudvoller für alle zu gestalten.

Die Voraussetzung dafür ist in jedem Fall, dass es dem Wunsch des Teams entspricht und dieses auch offen dafür ist. Ein wichtiger Grundsatz zur Verbesserung ist neben der praktischen Seite (Arbeitsweisen, Kommunikationsregeln, Transparenz in der Kommunikation, …) die Bereitschaft eines jeden einzelnen zur eigenen Reflexion und Veränderungsbereitschaft. Denn: „Nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert. Und plötzlich verändert sich alles.“

Bei speziellen Wünschen bitte einfach anfragen.

Sie wünschen ein(en) Seminar/Workshop/Vortrag zu einem speziellen Thema rund um die Kommunikation in der Pflege? Ich freue mich auf ihre individuelle Anfrage!

Preise

Workshops / Seminare bis max. 25 Teilnehmer: ganztägig EUR 1.000,-, halbtags EUR 600,-
Vortrag bis zu 2 Stunden ab: EUR 350,- (richtet sich nach der Größe der Veranstaltung)
Individuelle Prozessbegleitung vor Ort: Angebot auf Anfrage

Alle Preise zuzüglich Spesen (Fahrtkosten, Übernachtung, Diäten)