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Die Pflege braucht Heilung von Innen - Seminare, Workshops & Vorträge

Zu folgenden Themen sind Seminare, Workshops, Vorträge oder auf Anfrage auch individuelle Prozessbegleitung möglich:

 Über die Temperamentenlehre zu einem verständnisvolleren Miteinander

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Wie kann sich Stephan in solch einem Chaos noch zurechtfinden? Und warum schafft es Ulli einfach nicht, pünktlich zu sein? Tickende Zeitbombe wäre wohl eine adäquate Beschreibung für Helene, man traut sich kaum, sie anzusprechen. Jetzt waren wir uns doch gerade alle einig, dass wir das so umsetzen und nun kommt Gerald und hinterfragt das Ganze erneut! Und warum kann Julia nicht auch einmal was dazu sagen, hat sie denn gar keine eigene Meinung?

In diesem Seminar nehmen wir die verschiedenen Temperamente unter die Lupe, denen wir im Pflegealltag begegnen: Es geht um Choleriker, Phlegmatiker, Sanguiniker und Melancholiker und Sie werden auch erfahren, zu welchen Typus Sie selbst gehören.

Ziel des Seminars/Workshops ist es, am Ende des Tages sowohl sich selbst als auch seine Kolleginnen und Kollegen besser verstehen zu lernen und dadurch zu einem entspannteren Miteinander zu finden.

 Schwimmkurs für introvertierte Menschen im Haifischbecken des Pflegeteams

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In einem System, das für extrovertierte Menschen maßgeschneidert zu sein scheint, ihnen stets den Rahmen gibt zu glänzen, haben introvertierte Menschen häufig das Gefühl, nicht ganz richtig zu sein oder nicht gut genug.

Wenn man in einer Teamsitzung eine Frage in die Runde stellt, dann werden sich stets die extrovertierten Kolleginnen und Kollegen mit Ihrer Meinung melden und es entsteht ein verbales Ping-Pong-Spiel zwischen den Extrovertierten, während die Introvertierten gar nicht mehr nachkommen damit, all das Gesagte erst mal richtig zu verarbeiten, darüber nachzudenken. Zu einer Wortmeldung kommen sie ohnehin kaum.

Wenn einem extrovertierten Kollegen etwas gegen den Strich geht, dann wird er diesem Unmut lauthals Ausdruck verleihen, während es dem Introvertierten ein wichtiger Aspekt sein wird, sich selbst in diesem Kontext auch noch zu hinterfragen. Der Introvertierte ist häufig geplagt von Selbstzweifeln und möchte auch niemanden beschuldigen, wenn er nicht absolut davon überzeugt ist, dass er mit seiner Sichtweise recht hat.

Wenn nun ein introvertierter Mensch immer wieder erfährt, dass sämtliche Aufmerksamkeit und Achtung immer nur die „Extros“ erhalten, dann kann es passieren, dass er versucht, ein bisschen mehr so zu werden wie die Anderen.

Warum dies jedoch ein fataler Fehler für den Introvertierten selbst sowie für das gesamte Pflegeteam wäre, erfahren Sie in diesem Kurs. Denn das Potenzial der Introvertierten wurde schon viel zu lange unterschätzt und es ist an der Zeit, dass auch ihnen eine Stimme gegeben wird, und das behaupte ich als extrovertierte Referentin.

Zielgruppe: Intro- und extrovertierte Pflegekräfte

 Ist die einzige Möglichkeit durchzuhalten, wenn man Mauern um sich errichtet?

Textinhalte folgen

 Tagesworkshop mit Heilungs-Ritualen und -Wegen für die Pflegekraft

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Seit vielen Jahrzehnten hören wir vom „Mangel im Pflegeberuf“! Zu wenig Personal, zu wenig Zeit, zu wenig Geld. Wir erfahren über Medien in diesem Kontext von Gewalt, Empathielosigkeit und „Burn-Outs“. Von Patienten, die unzureichend versorgt wurden und von Pflegekräften, die schon nach einigen Jahren wieder aus diesem Berufsfeld aussteigen. Einer der ersten Sätze, den viele von uns hören, wenn wir unseren Beruf preisgeben, ist die Aussage, dass man „dies nicht könne“, Leibschüsseln wegtragen oder eine Intimpflege durchführen.

Spricht man hingegen über die Ärzteschaft, dann hören wir von außergewöhnlichen Persönlichkeiten, von Koryphäen auf einem Fachgebiet, von Menschen, die es in ihrem Leben zu etwas gebracht haben. Geben Ärzte ihren Beruf preis, dann ernten sie meist Bewunderung, Hochachtung, Respekt.

Und ich habe mich schon oft gefragt: Woher kommt das? Ist die Arbeit des Arztes tatsächlich WERT-voller als die der Pflege? Ist es überhaupt möglich, es untereinander zu vergleichen, welche Art, einem anderen Menschen zu helfen, die wichtigere Aufgabe ist?

Ich behaupte nein. Ob eine Mutter ihr Kind nährt oder ein junger Mann einer alten Dame über die Straße hilft, ob ein Pfleger eine betagte Bewohnerin darin unterstützt ihren Alltag körperlich und seelisch zu bewältigen oder ob eine Ärztin eine Diagnose erstellt und eine Therapie anordnet, es ist jedes Mal ein Dienst am Menschen.

Wenn also alle bisherigen, von Außen angeordneten Maßnahmen die Situation in der Pflege zu verbessern, nicht nur nicht gewirkt haben, sondern sich die Situation effektiv immer noch mehr verschlechtert, dann plädiere ich jetzt für einen neue Strategie:

Die Pflege braucht Heilung von Innen: Ich spreche davon, Menschen darin zu unterstützen, stark und mutig zu werden, sich Ihres Wertes bewusst und auch in der Lage, Selbstfürsorge zu leben. Menschen, die ein gesundes Gefühl für persönliche Grenzen haben und wissen, was Projektion bedeutet oder Übertragung. Die Zeit, dass die Pflege ihr Licht unter den Scheffel stellt und sich stets nur unterordnet, ist vorbei. Es ist jetzt an der Zeit, dieses Licht zu zeigen, das in jedem Helfer steckt und auch endlich die Anerkennung zu erhalten, die uns zusteht.

Und der erste Schritt geht nach Innen. Erlernen Sie an diesem Tag verschiedene Heilungs-Rituale und -Techniken, sich selbst zu stärken und den eigenen Wert zu erkennen.

Weg vom Verstand, rein ins Wahrnehmen

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Obwohl in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten dieses Thema immer mehr „auf den Tisch“ gekommen ist, angesprochen, besprochen, analysiert, definiert und aufgearbeitet wird, zeigt sich aus meiner Wahrnehmung heraus eine steigende Tendenz in Sachen „Gewalt in der Pflege“. Diese Gewalt zeigt sich darin, wie wir in Pflegeteams miteinander umgehen, wie wir mit unseren Patienten/Bewohnern/Klienten agieren bzw. auch, wie diese sich uns gegenüber verhalten. Woran mag das liegen? Vielleicht daran, dass wir (wie so oft) versuchen, etwas mit dem Verstand zu lösen, dessen Ursache in Wahrheit auf einer ganz anderen Ebene zu finden ist? Wenn wir einmal von einer anderen Ebene auf dieses Thema blicken, dann geht es meiner Meinung nach stets um das Überschreiten von Grenzen oder um das Nicht-Wahrnehmen oder Missachten der eigenen Grenzen.

In diesem Seminar/Workshop erfahren Sie, warum dies so ist und wie wir dies wieder ändern können. Sie erhalten auch Sie die Möglichkeit, eigene Beispiele anzuführen, anhand welcher wir dann in der Gruppe Lösungen erarbeiten bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Impulse und Inspirationen dazu an.

Zielgruppe: PDL, HL, STL, DGKP, PFA, PA und HH

Begleitung von alkoholabhängigen Heimbewohnern

Die Pflege im Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung

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Eines unserer Grundrechte, das „Recht auf Selbstbestimmung“ führt im speziellen Kontext „Heimbewohner mit Alkoholabhängigkeit“ im beruflichen Alltag bei Pflegepersonen häufig zu Gewissenskonflikten. Einerseits will man die professionelle pflegerische Versorgung der Bewohner gewährleisten, andererseits besteht der Anspruch, dabei nicht in deren persönliche Grundrechte einzugreifen. Das Team empfindet hier die Pflege oft als Gratwanderung und es entsteht in der Folge ein Spannungsfeld zwischen dem, was die Heimbewohner wünschen und dem, was die Pflege als professionelle und vor allem zufriedenstellende Dienstleistung empfindet. Als Stationsleitung einer Pflegestation für Wohnungslose, sucht- und psychisch kranke Menschen kann ich viele Beispiele aus der Praxis einbringen.

In diesem Seminar/Workshop erhalten auch Sie die Möglichkeit, eigene Beispiele anzuführen, anhand welcher wir dann in der Gruppe Lösungen erarbeiten bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Impulse und Inspirationen dazu an.

Durch Perspektivenwechsel zum Erfolg

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Auf vielen Stationen empfindet die Pflege eine kleine Anzahl der Bewohner als besonders schwierig und sieht sich im Umgang mit diesen überfordert. In solchen Fällen entsteht gerne eine einseitige Sichtweise, man sieht die zu Pflegenden nur noch als „Problemfall“: Der Bewohner lässt sich nicht waschen, sie verweigert Lagerungen, er wird gerne mal verbal oder auch körperlich aggressiv und es wird immer unangenehmer für die Pflege, diesem Menschen mit einer wertschätzenden Haltung zu begegnen.

Was kann die Pflege in solchen Fällen tun? Gibt es Auswege aus diesen eingefahren wirkenden Situationen? Kann man eine neue Beziehung zu diesen Bewohnern aufbauen? Worin ist dieses Verhalten der Bewohner begründet? Welchen Anteil hat das System, wenn es auf einer Station zu solchen Überlastungen kommt?

In diesem Seminar/Workshop erfahren Sie neue Denk- und Arbeitsweisen als Schlüssel zu einem gelungeneren Umgang mit Bewohnern bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Inspirationen und Impulse dazu an.

 Ein breites Spektrum von Ermöglichung bis zur Grenzüberschreitung

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Häufig ist es so, dass wir, wenn Menschen alt sind, inkontinent, körperlich nicht dazu in der Lage, gerne mal davon ausgehen, dass diese keine Sexualität mehr brauchen, wünschen, leben wollen. Doch geht es bei Sexualität ja nicht nur um den körperlichen Akt, Sexualität ist ein sehr weites Feld, es geht um Nähe, Zärtlichkeit, um angenommen werden. Es geht darum, berührt zu werden, sei es körperlich oder auch emotional. Doch was ist hier unsere Aufgabe als Pfleger, wenn wir entsprechende Bedürfnisse wahrnehmen? Gleichzeitig gibt es auch die „dunkle Seite“ des Themas, wenn Bewohner übergriffig werden, Grenzen überschreiten. Wie gehen wir dann damit um?

In diesem Seminar/Workshop erhalten Sie viele Impulse und Gedanken rund um das Thema Sexualität im Pflegeheim und erhalten auch die Möglichkeit, eigene Beispiele anzuführen, anhand welcher wir dann in der Gruppe Lösungen erarbeiten bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Impulse und Inspirationen dazu an.

Zielgruppe: PDL, HL, STL, DGKP, PFA, PA und HH

Die besondere Position/Situation der Stationsleitung

Wir alle kennen das Sprichwort: „Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst.“ Doch was bedeutet dies für eine Stationsleitung? Hat man in dieser Position tatsächlich solch einen Einfluss auf das Funktionieren eines Teams oder schiebt man die Verantwortung lieber auf die Pflegedienstleitung, Heimleitung, den als viel zu niedrig empfundenen Pflegeschlüssel oder generell auf das System? Was bedeutet Leitungsverantwortung?

Was macht eine gute Führung in der Pflege aus? Welche Bedeutung haben die Selbst-Führung und die Eigenverantwortung in diesem Kontext? Wie steht es mit unserer Reflexionsfähigkeit? Welchen Raum haben unsere MitarbeiterInnen für Individualität und Freude an der Arbeit? Wie kann man reagieren, wenn es im Team – aus welchen Gründen auch immer – plötzlich „schief“ läuft?

In diesem Seminar/Workshop erhalten Sie praktische Denk- und Arbeitsweisen bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Inspirationen und Impulse dazu an.

 „Beim Reden kemmen die Leit zamm.“

Wie schon mit dem in Tirol bekannten Spruch „Beim Reden kemmen die Leit zamm.“ angedeutet, liegt der Schlüssel zu einem gelungenen Miteinander darin, offen und transparent zu kommunizieren. Egal, ob wir die Tatkraft eines Baby-Boomers in uns tragen oder unsere Arbeitsmotivation sich stets aus dem Sinn ergibt, wie es besonders den Generationen Y und Z entspricht, letztendlich wird sich eines nicht vermeiden lassen: Dass wir miteinander sprechen und gemeinsame Wege finden, ein für alle Beteiligten bestmögliches Arbeitsumfeld zu schaffen. Dies erfordert allerdings, unter anderem, von allen Teammitgliedern und auch den Vorgesetzten Offenheit, Kritikfähigkeit und die Bereitschaft für Veränderungen.

In diesem Seminar/Workshop erhalten Sie Einblick in die Hintergründe der Merkmale der verschiedenen Generationen sowie theoretische und praktische Lösungsmöglichkeiten, bzw. in meinem Vortrag, Inspirationen und Impulse dazu.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, aber nicht für das, was du denkst.

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Wer aus einem Pflegeteam kennt das nicht? Man hat noch am Vortag selbst eine Übergabe gemacht und erhält dann am nächsten Tag die Übergabe von einem Kollegen / einer Kollegin zum selben Vorfall, doch irgendwie ist die Botschaft eine andere? Man ist unzufrieden mit der Zusammenarbeit mit einer anderen Pflegeperson, traut sich jedoch – meist um der erhofften Harmonie willen – nicht, mit dieser in einen Diskurs zu gehen? Und wenn man es doch tut, wird man komplett missverstanden und statt einer Optimierung der Zusammenarbeit entsteht ein Graben zwischen dieser Person und einem selbst? Oder man erhält selbst ein Feedback und fühlt sich nur kritisiert, statt sich mit dem Inhalt auseinandersetzen zu können? Und wie wendet man sich am besten an seine Vorgesetzten, wenn man einen Änderungsvorschlag hat oder z.B. das Ausmaß der Stunden verändern möchte?

So gut wie nie können wir uns selbst aussuchen mit wem wir gemeinsam im Team sind. So kommen die verschiedensten Menschen mit den unterschiedlichsten Ansichten zusammen, um gemeinsam die gleiche Arbeit zu verrichten. Gerade im stationären Setting kommt noch hinzu, dass wir nicht täglich mit den gleichen Kollegen und Kolleginnen arbeiten, sondern auch hier immer wieder in neuen Konstellationen zusammenkommen, was dieses nochmals erschwert.

In diesem Seminar/Workshop erfahren Sie theoretische und praktische Denk- und Arbeitsweisen zur Optimierung der teaminternen Kommunikation bzw. biete ich Ihnen in meinem Vortrag Inspirationen und Impulse dazu an.

So kommen Sie zu mehr Selbstbestimmung und Gelassenheit!

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Aus meiner Sicht hat sich in der Pflege ein übertriebenes Sicherheitsdenken entwickelt, dass wir uns oft nicht mehr trauen, etwas zu verändern. Allzu gerne halten wir an dem Gewohnten fest, auch wenn es nicht funktioniert. Wir haben Angst vor Vorgesetzten, vor den Angehörigen, vor der Heimanwaltschaft, vor Jobverlust, vor Fehlern, … diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen. Angst macht uns jedoch immer handlungsunfähig und verhindert logisches und leider oft auch menschliches Denken und Handeln.

Wie kommen wir raus aus dieser Angst?

Dazu gehört in jedem Fall Mut, Offenheit, Selbstreflexion und das Vertrauen in das eigene Empfinden, in die eigenen Fähigkeiten. Aufhören zu vergleichen und es allen recht machen zu wollen, denn jedes Teammitglied bringt etwas individuelles und besonderes mit ein. Raum schaffen für den Menschen hinter dem sogenannten „professionell Pflegenden“. Entscheidungen aus eigener Überzeugung treffen ohne Angst vor Konsequenzen bzw. ohne sich von möglichen Konsequenzen beeinflussen zu lassen. Den inneren Weg gehen und zu sich stehen. Kollegen nicht als Konkurrenten betrachten, sondern sich gegenseitig unterstützen und inspirieren. Und als besonders wichtig erachte ich die Eigenverantwortung und das selbständige Denken. Lassen wir es nicht zu, dass wir nur Ausführende sind, denn dann werden wir irgendwann abstumpfen und keine Freude mehr an unserer Tätigkeit empfinden.

In diesem Seminar/Workshop hören Sie unter anderem zahlreiche Beispiele aus der Praxis, was wirklich passiert, wenn man sich nicht von der Angst leiten lässt und gewinnen vielleicht die Erkenntnis, dass die Angst vor etwas meistens schlimmer ist als das, was tatsächlich rauskommt bzw. erhalten Sie in meinem Vortrag einige Impulse und Inspiration dazu.

Nur eine Illusion oder eine echte Chance?

In einer Zeit, in welcher in Österreich sämtliche Langzeitpflegeeinrichtungen händeringend um Personal werben und nicht selten unterbesetzt arbeiten, bis hin zur Schließung von Betten aufgrund nicht vorhandener Arbeitskräfte, habe ich seit 2017 noch nie einen Mangel an Personal erlebt.

Weder mussten wir unterbesetzt arbeiten noch jemanden einstellen, bei welchem unser Bauchgefühl dagegen protestierte. Jeder Mitarbeiter in unserem Team ist gewollt und mit gutem Gewissen aufgenommen worden.

Wer hofft, dass eine Lösung oder Verbesserung der aktuellen Situation eintritt, ohne die eigene Bereitschaft zur Veränderung, der kann sich diese Zeit mit mir gerne sparen. Wer jedoch bereit ist, an sich zu arbeiten, die momentane Lage (selbst)kritisch zu hinterfragen, und dazu bereit ist, einen Weg aus der gewohnten Routine zu finden, der wird erfolgreich feststellen, dass jeder kleine Schritt eine große Veränderung erzielen kann. Denn nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert. Und plötzlich ändert sich alles.

In meinem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach den Gründen gehen, warum Ihre Station nicht diesen Zulauf erlebt bzw. Ihnen im Vortrag Inspiration und Möglichkeiten anbieten, wie man aus dem Mangel rauskommen kann.

Finde die Perle im Praktikanten

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Wenn man selbst als Pflegender auf einer Station arbeitet, hat man bereits beide Perspektiven kennengelernt: Die aus der Sicht des Schülers und die Sichtweise auf den Schüler als temporäres Teammitglied.

Wir haben es wohl alle erlebt, wie wir, als wir selbst noch Auszubildende waren, auf einer Station förmlich aufgeblüht sind und eine andere wiederum als sehr belastend empfanden. Oft spürten wir den Druck, eine positive Bewertung erhalten zu müssen, da sonst der Abschluss unserer Ausbildung gefährdet werden könnte. Dies hinderte uns vielmals daran, ehrliches Feedback zu geben. Viele von uns versuchten, dem zu entsprechen, was von der Station erwartet wurde, auch wenn man selbst eine andere Haltung, Meinung oder Wissen zu bestimmten Handlungs- und Arbeitsweisen in sich trug.

Und obwohl wir selbst auch zumeist diese negativen Erfahrungen gemacht haben, geben viele Kollegen diese erneut an die aktuellen Praktikanten weiter und tragen somit wiederum dazu bei, dass dieses zu einem negativen Erleben beim Schüler führt.

Doch ist es nicht unsere Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, zu bestärken, ihnen die Chance zu geben, das theoretisch erlernte in Praxiswissen umzusetzen? Liegt es nicht an uns, den Praktikanten einen Raum zu ermöglichen, sich selbst als die Pflegerin / den Pfleger zu erkennen, den man in sich trägt? In welcher Haltung begegnen wir den uns anvertrauten Schützlingen? Glauben wir, dass wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung alles besser wissen? Ist es nicht ein enormes Potential, das verloren geht, wenn wir ihnen nicht mit Offenheit begegnen? Der Blick eines Schülers auf eine Station mag oft sehr idealistisch sein und bei manchen Aussagen hat man das Gefühl, dass hier noch sehr viel Erfahrung fehlt. Trotzdem kann genau dieser frische neue Blick uns selbst wieder an etwas erinnern, was wir zu Beginn noch hatten und was in der Routine des Alltags verloren ging.

In diesem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen über den Weg der größtmöglichen Potentialentfaltung bei unseren Praktikanten reflektieren bzw. Ihnen im Vortrag Inspiration dazu anbieten.

Neue Wege in der Langzeitpflege

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Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, jeden Bewerber und jeden Praktikanten zu fragen, was ihm auf Pflegestationen als negativ aufgefallen ist bzw. aus welchen Gründen man den vorherigen Arbeitsplatz verlassen möchte.

Mit den Jahren haben sich klar einige Favoriten herauskristallisiert, welche sehr mit meiner eigenen Wahrnehmung in Resonanz gehen. Unter anderem ging deutlich hervor, dass, je starrer eine Struktur eingefordert wird, je weniger Spielraum und Gestaltungsmöglichkeiten das Individuum selbst auf der Station hat, desto mehr Druck, Stagnation und Resignation empfindet der Mensch hinter der Pflegeperson.

Selbstverständlich kostet es Mut, Eigeninitiative und einen vorübergehenden Mehraufwand, das bisher gelebte System/Konstrukt auf seiner Station zu hinterfragen, es aufzubrechen und neue Arbeitsweisen zu schaffen. Doch langfristig gesehen könnte es zu weniger Arbeitsaufwand, mehr Arbeitsfreude und Sinnhaftigkeit für alle Beteiligten führen. Ein erstrebenswerter Mehrwert, aus meiner Sicht.

In diesem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen Ihre bisherigen Arbeitsweisen reflektieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie man fernab von den gewohnten Strukturen einen sinnvollen Pflegealltag gestalten kann bzw. Ihnen im Vortrag Impulse und Inspiration dazu anbieten.

Die Kommunikation zwischen der Pflege und den Angehörigen gestaltet sich teilweise als sehr schwierig, häufig werden Angehörige sogar als zusätzliche Belastung für die Pflege empfunden. Das Verhältnis ist oft angespannt und es scheint keine Besserung in Sicht, im Gegenteil. Die Fronten sind manchmal schon dermaßen verhärtet, dass kein Weg zueinander mehr möglich scheint. Man hört auch immer wieder von Angehörigen, welche die Pflegeeinrichtung verklagt haben, beziehungsweise mit dieser Maßnahme drohen.

Doch ist es tatsächlich in allen Fällen unumgänglich, dass es dermaßen eskaliert? Worin liegt der Ursprung dieser unglücklichen Entwicklungen? Sollte es nicht der Wunsch der Pflege und der Angehörigen sein, dass der Bewohner bestmöglich versorgt wird? Und – was heißt eigentlich „bestmöglich versorgt“? Kann es vielleicht sein, dass es hier verschiedene Wahrnehmungen gibt? Wie kann man es schaffen, ein gegenseitiges Verständnis zu erzielen, sodass man auf dieser Basis einen gemeinsamen, gangbaren Weg zu einer – im besten Falle – Partnerschaft findet? Es gibt bestimmt viele verschiedene Gründe und Ursachen, warum diese Thematik sich häufig dermaßen problematisch und schwierig gestaltet.

In diesem Seminar/Workshop möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen Ihre bisherigen Erlebnisse reflektieren und Möglichkeiten aufzeigen und mit Ihnen erarbeiten, wie man Angehörige besser verstehen und als Partner gewinnen kann bzw. Ihnen im Vortrag Impulse und Inspiration dazu anbieten.

nach meinem Konzept „Die Kunst der gelassenen Pflege“

Gerne komme ich persönlich als Prozessbegleiterin zu Ihnen, wenn Sie Interesse daran haben, in Anlehnung an mein mit meinem Team gelebtes, erfolgreiches Konzept zu arbeiten und Ihre Pflegestation/-einrichtung nach dieser Methode aufzubauen.

nach meinem Konzept „Die Kunst der gelassenen Pflege“

Gerne komme ich persönlich als Prozessbegleiterin zu Ihnen, wenn Sie Interesse daran haben, in Anlehnung an mein mit meinem Team gelebtes, erfolgreiches Konzept zu arbeiten und Ihre Pflegestation/-einrichtung nach dieser Methode umzustrukturieren.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, aber nicht für das, was du denkst.

Gerne komme ich persönlich als Prozessbegleiterin zu Ihnen, wenn es in Ihrem Team gewünscht ist, die Kommunikation untereinander zu verbessern und dadurch den Pflegealltag freudvoller für alle zu gestalten.

Die Voraussetzung dafür ist in jedem Fall, dass es dem Wunsch des Teams entspricht und dieses auch offen dafür ist. Ein wichtiger Grundsatz zur Verbesserung ist neben der praktischen Seite (Arbeitsweisen, Kommunikationsregeln, Transparenz in der Kommunikation, …) die Bereitschaft eines jeden einzelnen zur eigenen Reflexion und Veränderungsbereitschaft. Denn: „Nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert. Und plötzlich verändert sich alles.“

Bei speziellen Wünschen bitte einfach anfragen.

Sie wünschen ein(en) Seminar/Workshop/Vortrag zu einem individuellen Thema rund um Ethik, Kommunikation und Beziehungsgestaltungen? Dann zögern Sie nicht mich zu kontaktieren, ich freue mich schon sehr auf Ihre Anfrage!

 zum kostenlosen Download

Download Formular Schnellschussprophylaxe

Erklärvideo dazu

Wir alle kennen die Situation, dass jemand im Team (oder auch wir selbst) angesichts einer nicht mehr haltbaren Situation mit einem Bewohner/Patienten, eines suboptimalen Arbeitsablaufes oder eines aus unserer Sicht nicht mehr zumutbaren Zustandes nach einer Veränderung rufen.

Einige sehr gängige Beispiele dazu sind:

• Es gelingt im Team kaum, dass das Verbandsmaterial in den Zimmern ordnungsgemäß aufgefüllt wird und man muss dann während dem Verbandswechsel auf die Suche nach den benötigten Materialien gehen bzw. stellt fest, dass diese nicht rechtzeitig nachbestellt wurden.
• Bewohner versteckt Lebensmittel im Zimmer, diese verderben teilweise, der Aufwand für das Pflegepersonal ist durch das Suchen sehr groß.
• Die neuen Lebensmittel werden falsch eingeräumt, d.h. man stellt diese vor die alten, sodass man immer nur die vorderen nimmt und dadurch die Ablaufdaten übersehen werden.
• Es gibt immer wieder Nachtdienste, welche die Wäsche nicht auffüllen, dies erhöht den Arbeitsaufwand für den Tagdienst.

Obwohl sich die geschilderten Situationen für Außenstehende oft nach Kleinigkeiten anhören, so können sich diese sehr negativ auf das Teamklima auswirken.

Auch wird dann gerne nach einer sofortigen Veränderung verlangt, aus der eigenen Sichtweise heraus, obwohl vielleicht ein anderer Kollege dies völlig anders bewerten würde. Um hier eine möglichst sachliche und objektive Lösung herbeizuführen habe ich das Formular „Schnellschussprophylaxe“ entwickelt.

Sobald also jemand aus dem Team – mehr oder weniger emotional – auf einen von ihm empfundenen Missstand hinweist, erhält er dieses Formular ausgehändigt. Dies hat erstens zur Folge, dass sich der Antragssteller gehört fühlt und zweitens, dass derjenige durch das Ausfüllen der Fakten dazu gebracht wird, die gewünschte Veränderung sachlich zu argumentieren und aus der Emotion rauszukommen.

Dieses Formular bleibt dann für mehrere Tage oder Wochen am Schreibtisch auf dem Stützpunkt liegen. So hat ein Großteil der Kollegen die Gelegenheit, sich über dieses Thema auch seine Gedanken zu machen und bei Interesse kann man dann seine Sichtweise zum Inhalt darstellen. Am Ende sollten dann mindestens zwei weitere Perspektiven angeführt sein und erst dann wird eine Lösung angestrebt, welche dem Großteil des Teams entspricht. Manchmal hat sich ein „Problem“ auch bereits von alleine in Luft aufgelöst, in jedem Fall schafft man es auf diese Art und Weise, das ganze Team in eine Sache zu integrieren und eine gemeinsame, von allen akzeptierte Lösung zu finden.

„Was alle angeht, können nur alle lösen. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muss scheitern.“ Dürenmatt

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